Oxly Boote

Von Deutschland nach Finnland und zurück


Sven Richter, Jahrgang 1978, aufgewachsen in Falkenberg/Elster verbrachte schon als Kind viel Zeit auf dem Wasser. Seine ersten Erfahrungen sammelte er auf dem Motorboot seiner Eltern und seiner Großeltern. Für ihn war immer klar, dass er später auch einmal ein Boot besitzen würde. Seinen Traum verwirklichte er im Erwachsenenalter. Zunächst erkundete er mit seinem motorisierten Schlauchboot den Schwielochsee bei Lübben im Spreewald. Später folgte das erste Motorboot mit kleiner Kajüte, die l’espoir, mit dem er auf der Elbe und der Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs war.

Trimaran - Segelboot

Das nächste Boot war etwas größer und komfortabler, ein 6 m Motorboot, welches l’espoir II hieß. Die Reisen führten ihn von der Elbe durch Berlin bis an die Oder und im zweiten Jahr über die Ostsee nach Dänemark. Die hohen Benzinkosten waren schließlich im Jahr 2004 für Sven Richter der Auslöser, sich intensiver mit Segelbooten zu beschäftigten.

Weihnachten 2004 schenkte er sich die l’espoir III – einen 7,2 m langen Motorsegler, der ihn und seine Partnerin Katja mit dem “Segel-Virus” infizierte. Besonders das Zurücklegen größerer Etappen, mit dem Ziel andere Länder zu besuchen, faszinierte sie. So segelten sie mit der l’espoir III nach Kopenhagen, Stockholm und Oslo. Im September 2008 begann Sven Richter damit seine Erlebnisse in Form von Reiseberichten zu schreiben und auf seiner Homepage: www.lespoir-tri.wg.am zu veröffentlichen.


Trimaran vor Anker

Mit ihrem jetzigen Boot, der l’espoir tri, einem elektrisch angetriebenen Trimaran, segelten sie 2010 nach Helsinki. Von dieser Reise handelt sein erstes Buch: Helsinki und zurück? Eine Reise auf dem Elektro-Segelboot.
Es beschreibt die Reise des jungen Paares, welches von Deutschland über die Ostsee bis Finnland segelt. Die Abreise verzögert sich um einen Tag, da der Motor des Bootes, ein Prototyp, noch fertiggestellt werden muss. Dann läuft scheinbar alles nach Plan oder doch nicht? Die Zeit ist zu kurz, das Wetter sehr wechselhaft und die Technik unausgereift. Ein Stromausfall in den Schären in der Dämmerung ist nicht der einzige Vorfall.

Auf der Website des Autor steht eine Leseprobe: http://www.lespoir-tri.wg.am/2010.html