Oxly Boote

Brandenburg




Kurzinfo

Brandenburg gilt als das wasserreichste Bundesland Deutschlands mit mehreren bedeutenden Flüssen. Dazu gehören die Spree, Havel, Elbe und Oder, die durch Kanäle verbunden sind. Umgeben von Brandenburg befindet sich das Bundesland Berlin, die Hauptstadt Deutschlands, in der die Spree in die Havel mündet. An den Landesgrenzen gibt es zahlreiche Gewässer. Im Osten endet Brandenburg an der Oder. Dahinter befindet sich Polen. Im Norden gibt es Verbindungen zu den mecklenburgischen Seengebieten um die Müritz, Templin und Lychen bis an die Ostsee.

Revierinfos

  • Potsdam - Wassersportrevier
  • Brandenburg - Wassersportrevier
  • Freie Liegeplätze für Boote

  • Artikel


    Einmal Ketzin und zurück (2013)

    Teil 1 – Havelkanal


    Wir fahren einige Tage auf dem Boot von Berlin nach Ketzin und weiter, um auf der Havel und an Land zu stromern. Schließlich soll die Fahrt über Werder, Caputh und Potsdam zum Tegeler See im nordöstlichen Berlin zurückführen. ...



    Teil 2 – Ketzin und Paretz

    Ketzin liegt im Havelland zwischen Potsdam und Brandenburg. Am Anleger der Gaststätte ‘An der Fähre’ liegen nur wenige Boote und der Liegeplatz direkt am schmalen Steg, der zum Ufer führt, ist frei. Zum Anlegen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder längs an den Steg oder man nutzt die Pfähle, an denen das Boot achtern festgemacht wird. Vorne hat unser Boot eine Einstiegsluke. Es ist bequemer dadurch hinein zu gelangen, als sich durch das Gestänge des Verdecks zu zwängen. Der Skipper von einem Segelboot kommt rüber, fängt ein Tau auf und hilft uns beim Anlegemanöver. ...

    Teil 3 - Rückfahrt von Ketzin zum Tegeler See in Berlin

    Am Montag früh weckte uns das mittlerweile vertraute Klackern der Ketziner Seilfähre. Wir öffneten die Persennig des Bootes und hängten die Seitenteile aus. Der Blick auf die ruhige Havel war entspannend. Wir kochten einen Kaffee und beobachteten einen Graureiher, der am anderen Ufer entlang des Schilfgürtels spazierte, offenbar auf der Suche nach seinem Frühstück. Ein Binnenschiff zog träge vorbei. ...



    Auf Havelgewässern von Berlin nach Brandenburg (2012)

    Teil 1 - Von Berlin nach Ketzin

    Mitten in der Havel haben Angler lange Stangen in den Grund des Flusses gestrieben und daran zwei kleine Boote festgemacht. Seelenruhig sitzen ein paar Herren neben ihren Angelruten. Dieser Wasserabschnitt wird gerne von Ausflugsdampfern für ihre Fahrt in den Tegeler See benutzt. Die Angler grüßen lässig als wir vorbeifuhren. Sie haben die Ruhe weg. ...



    Teil 2 - Von Ketzin nach Brandenburg und zurück

    Am nächsten Tag fuhren wir von Ketzin nach Brandenburg und zurück. Bei Ketzin waren diverse Jetskifahrer unterwegs, die das geltende Höchstgeschwindigkeitsgebot mißachteten. Nach der Fahrt entlang der Ketziner Havelinseln erreichten wir den Trebelsee, eine Erweiterung des Flusses. Hier befand sich das eigentliche Wassersportgebiet der Ketziner. Ein schnelles Motorboot scheuchte zahllose auf dem See dümpelnde Graugänse auf. ...



    Teil 3 - Rückfahrt von Ketzin zum Tegeler See in Berlin

    Am Montag früh weckte uns das mittlerweile vertraute Klackern der Ketziner Seilfähre. Wir öffneten die Persennig des Bootes und hängten die Seitenteile aus. Der Blick auf die ruhige Havel war entspannend. Wir kochten einen Kaffee und beobachteten einen Graureiher, der am anderen Ufer entlang des Schilfgürtels spazierte, offenbar auf der Suche nach seinem Frühstück. Ein Binnenschiff zog träge vorbei. ...



    Trebelsee. Gänsejagd im Motorboot

    Der Trebelsee ist eine Verbreiterung der Havel und liegt ganz in der Nähe von Ketzin. Der See gehört zum Landschaftsschutzgebiet ‘Ketziner Bruchlandschaft’ mit einigen Inseln und bewaldeten Ufern. Die freie Fläche des Sees neben den großen Inseln misst ca. 2 km Länge und 1,5 km Breite. Landschaftsschutzgebiet klingt nach Natur- und Umweltschutz. Doch gibt es auf dem Trebelsee eine ausgewiesene Wasserskistrecke und auch außerhalb davon heizen einige Motorboote mit hohen Geschwindigkeiten über den See. Dazwischen sind schnelle Jetskis zu sehen. ...



    Allein auf dem Veltener Stichkanal

    Unter herabhängenden Gräsern und Zweigen, dicht am Ufer, dümpelt eine Schar Enten. Taktierend und mit wachsamen Blick schwimmen die Enten in Richtungen, die ihrer Ansicht nach am ehesten dafür sorgen, dass unser Boot am ehesten aus ihrem Umfeld verschwindet. Als erfahrener Wasserwanderer sieht man ein, dass hier ein Wegezoll zu entrichten ist. Von einem bereitliegenden Brötchen werden ein paar Brocken abgerissen und den Wasservögeln zugeworfen. ...

    Lastkahn

    Die versunkenen Lastkähne am Niederneuendorfer See

    Ab der Insel Valentinswerder verläuft der Fluss Havel durch Berlin zunächst zwischen Spandau und Tegelort, dann entlang der Neuendorfer Heide auf der linken Seite und Konradshöhe auf dem gegenüberliegenden Ufer weiter bis zum Nieder-Neuendorfer See, der von einer weit in ihn hineinragenden, lückenhaften schmalen Landzunge geteilt wird. Dem Boot stehen drei Möglichkeiten für die Weiterfahrt offen. Linkerhand geht es in den Havel-Kanal nach Paretz, Geradeaus, sich links haltend, gelangt man auf die Havel-Oder-Wasserstraße (HOW) und rechts in den Nieder-Neuendorfer See (auch Niederneuendorfer See), der bald endet. Den Bootsfahrern wird die bereits genannte Landzunge auffallen. ...



    Der „Wilde Osten“ zwischen Wannsee und Elbe

    Teil 1 – Die Potsdamer Südtangente

    Obwohl der Wannsee mir das Gleiten bei erlaubten 25 km/h und sanktionsfreien 40 km/h ermöglicht und mein Tank noch gut gefüllt ist, warte ich, bis ich die ‘Agentenbrücke’ vor dem Bug sehe. Hier, im „Jungfernsee lasse ich jetzt endlich den Chauvinisten raus und fliege auf die „Glienicker Brücke“ zu, wohl wissend, dass mich diese 500-Meter-Ralley nicht nur gnadenlos als Grosskotz entlarvt, sondern mich auch den Gegenwert einer extraordinären Flasche ‘vin rouge’ kostet. ...



    Teil 2 – Das Schöne und das Grauen

    ... Also Leinen los und hinein in den „Zern-See“, der Große kommt noch. Wer will, kann gleich Backbord eine schmale Passage suchen, die in den „Glindower See“ führt. Landschaftlich nicht ohne Reiz, aber selten habe ich West- und Ost-Spießer so einträchtig beisammen vor Anker gesehen. Das dargebotene Bild schreit nach der zwingenden Ergänzung durch schwimmende Jägerzäunchen, um die jeweiligen Privatsphären des kleinen Glücks zu markieren. ...



    Teil 3 – Tretboote, Wassersuppe und die Hanse

    Der Beginn des nächsten Tages auf der Fahrt durch die Brandenburger Niederhavel gleicht einer beeindruckenden Zeitreise, bei der die Gegenwart gesucht und verstanden werden will. Auf den ersten etwa 6, vielleicht 7 Kilometern durch das Flussbett, harmoniert die wiedererstarkte Natur mit dem totalen Verfall sozialistischer Industriedenkmäler, einem Trend, dem sich auch die ehemals gut frequentierte Wassertankstelle an der pleite gegangenen Hohmann-Werft nicht entziehen konnte. ...



    Spreewald - Wo die Post im Kahn gebracht wird

    Im brandenburgischen Spreewald ist alles anders. Die flachen und fein verzeigten Kanäle heißen Fließe. Sie sind die natürlichen Transportwege zwischen den zalreichen vom Wasser umgebenen moorigen Grundstücken mit Gehöften wie aus einer anderen Zeit. Vieles wird hier in den langen schmalen Spreewaldkähnen transportiert. Ähnlich wie auf einer venezianischen Gondel steht der Kahnführer hinten und schiebt sein schwimmendes Fahrzeug mit einer Stange, dem sogenannten Rudel, voran. ...



    Zemminsee

    Wer heute die A13 befährt, kann kurz, aber wirklich nur kurz, einen Blick auf den Zemminsee werfen. Die Schallschutzmauern der Autobahn sind hier an einer Stelle durch Sichtfenster unterbrochen, die den Blick frei geben auf Brandenburgs südlichstes zusammenhängendes Seengebiet. Doch wo die Sehnsüchte der Autofahrer enden, beginnt der Genuss der Bootsfahrer.



    Teupitzer See

    Teupitz, eine Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald, hat eine bewegte und nicht immer glückliche Geschichte hinter sich. Das Teupitzer Schloss, erstmals 1300 als slawische Burg ‘Tupcz’ erwähnt, war zeitweise eine stattliche Wasserburg auf einer Halbinsel. Im Dreißigjährigen Krieg gab es auch hier Zerstörungen. Im frühen 20. Jahrhundert wurde Schloss Teupitz zu einem beliebten Ausflugsziel der Hauptstadt Berlin. Gegenwärtig befindet es sich im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. ...



    Im Kahn auf den Fließen des Spreewaldes

    Der herkömmliche Spreewaldkahn besteht aus Holz. Er wird im Winter an Land geholt. Das Holz trocknet und zieht sich zusammen. Dadurch entstehen Risse, durch die Wasser in den Kahn sickert. Im Frühjahr wird er zu Wasser gebracht und zieht erstmal ordentlich Wasser bis das Holz aufgequollen ist und den Rumpf abdichtet. Die tiefliegenden halb vollgelaufenen Kähne sind in der Regel keine aufgebenen Boote sondern völlig intakt. ...



    Schulzensee und Groß Köris

    Sie gehören zum „Teupitz-Köriser-Seengebiet“, einem Landschaftsschutzgebiet. Fünf Seen in Ortslage (Zemminsee, Schulzensee, Großer und Kleiner Moddersee, Klein Köriser See) sind Bestandteil der „Teupitzer Wasserstraße“, die in Teupitz beginnt und in Prieros an der Dahme endet. Über diese Wasserstraße ist Groß Köris mit dem deutschen Wasserstraßennetz verbunden. ...



    Potsdam. Mit dem Boot bei ALDI

    Bin gestern mit dem Motoboot in Potsdam angekommen. Nun liege ich exklusiv am Liegeplatz von Aldi. Hier ist der einzige Aldi in Deutschland mit Bootsanleger. Eigentlich ist das Anlegen nur zum Einkaufen vorgesehen, aber wen stört ein über Nacht bleibendes Boot? ...



    Potsdam. Liegeplatz Glienicker Brücke

    An der Glienicker Brücke, die Berlin und Potsdam verbindet und damit die Bundesländer Berlin und Brandenburg, gibt es eine Anlegestelle für Sportboote, die sogar mit dem Zeichen der Gelben Welle versehen ist. Die Örtlichkeit wirft Fragen nach dem Sinn der Tafel auf, weil keinerlei Service vorhanden ist, der mit dem Zeichen der Gelben Welle üblicherweise in Verbindung steht. Es gibt hier weder sanitäer Anlagen noch einen Hafenmeister. ...