Oxly - Boote

Unterwasserbereich vom Boot inspizieren / 2

2025 © Thomas Gade

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Im Hafen nehmen andere Bootseigner wahr, dass ich mit dem Smartphone an einer langen Stange Gegenstände aufnehme, die unter Wasser sind. Dadurch entstehen Diskussionen. Für einige ist das Verfahren sehr interessant, sie lassen sich alles genau erklären. Die Taucher unter ihnen finden die Möglichkeit, ihr Smartphone unterwasser nutzen zu können, besonders spannend. Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass Actionscams für viele vergleichbare Anwendungen sehr gut einsetzbar sind.



Diejenigen, die schnorcheln, sehen allerdings die Vorteile des größeren Bildschirms vom Smartphone. Darauf ist besser zu sehen, was man aufnimmt. Außerdem finden sie es attraktiv, dass man nach dem Tauchen sofort auch Bilder und Videos verschicken kann oder Bilder und Videos mit den Möglichkeiten des Smartphones bearbeitet.



Welche Option einem besser gefällt, ist von individuellen Faktoren abhängig. Wer bereits eine hochwertige Actioncam besitzt, wird kaum einen Grund sehen, zusätzlich rund 400 € in ein spezielles Unterwassergehäuse für das Smartphone zu investieren.



Divevolk Seatouch 4 Platinum

Technische Daten

Hersteller: Divevolk Intelligence Tech Co., Ltd

Bezeichnung: Divevolk Seatouch 4 Max Platinum

Herausgebracht: 2024

Preis: 433 € (+ 15 € für den Smartphoneadapter)

Wasserdicht: laut Hersteller bis 60 Meter

Smartphone-Touchscreen: Bis 40 Meter Tiefe bedienbar

Smartphoneformat: max. 180 x 82,5 x 11,2 mm

Dicke beim Kamerafeld: max. 13 mm

Gewicht: Gehäuse 748 g

Gewicht: Adapter variabel, jeweils um 50 g

Abmessungen: 108 x 226 x 47 mm


Das Divevolk Seatouch 4 Platinum kann ohne zusätzlich Klemme an ein Stativ geschraubt werden. Die nötigen Gewinde befindet sich bereits am Unterwassergehäuse.

Ein häufig angesprochener Aspekt ist die lange Stange, mit der die Kamera ins Wasser getaucht wird. Woher soll man so etwas bekommen? Mein verwendetes Monopod von B.I.G. kostet etwa 300 € und wird von vielen als zu teuer empfunden. Verständlich!



Allerdings gibt es für mittlere zweistellige Euro-Beträge auch lange Selfie Sticks. Man sollte aber darauf achten, dass sie stabil genug sind. Brauchbar sind auch Teleskop-Angelruten. Am besten baut man sich eine für den Zweck um. Das vordere dünne und sehr flexible Stück wird entfernt. Der verbleibende Rest ist nicht mehr so biegsam. An das vordere Ende wird mit Epoxy sorgfältig ein Kugelkopf aus der Fototechnik angeklebt. Auf diese Weise entsteht ein langer und stabiler Selfiestick. Wenn Sie das nächste Mal auf einem Flohmarkt stöbern und einen Stand mit gebrauchten Angelruten entdecken, finden Sie dort vielleicht ein passendes Exemplar zum kleinen Preis.



Eine Unterwasserkamera lässt sich auch auf einem Stativ am Grund des Gewässers positionieren. Über ein Seil kann sie anschließend wieder herausgezogen werden. Schwimmkörper sorgen dafür, dass die Leine nicht vor die Linse des Smartphones treibt und das Stativ mit korrekter Ausrichtung in die Tiefe sinkt.

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